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 2009.09.05 Berg Grundschule bekommt endlich eine Aula

Berg-Grundschule bekommt endlich eine Aula

Mit sage und schreibe 427 500 Euro unterm Arm in Form eines Förderbescheids kam am Freitag der brandenburgische Bildungsstaatssekretär Burkhard Jungkamp ins Doberlug-Kirchhainer Rathaus spaziert. Mit dieser Summe wird über das Konjunkturpaket II ein Erweiterungsbau an der Berg-Grundschule gefördert. Ziel ist, ihn zum Schuljahr 2010/11 einzuweihen. Die Stadt hat einen Eigenanteil von zehn Prozent zu tragen. Carsta Marquardt-Korschel, Schulrätin für die Grundschulen im Elbe-Elster-Kreis beim Staatlichen Schulamt in Cottbus, freute sich mit den Vertretern der Stadt über diese Unterstützung. Bürgermeister Bodo Broszinski (FDP) freute sich über die Zuwendung „für einen wichtigen Teil unserer Infrastruktur“. An der einzigen Grundschule der Stadt, wo derzeit rund 270 Jungen und Mädchen lernen, könnten so die Bedingungen für Schüler und Lehrer verbessert werden. Er erinnerte an den mehrjährigen Kampf um die Genehmigung als Ganztagsschule, bei dem sich die Schule, aber auch die Stadt als Schulträger trotz zweimaliger Ablehnung nicht haben entmutigen lassen. Nach einem Entwurf von Architekt Chris Heller aus Doberlug-Kirchhain soll das Schulgebäude in der Finsterwalder Straße einen Anbau bekommen, der unter anderem einem großen, so genannten multifunktionalen Raum Platz bietet. Er kann als Aula genutzt als auch zu drei Unterrichtsräumen abgetrennt werden. Ein Lehrerzimmer und drei weitere Klassenräume entstehen. Der Entwurf ist der Schulkonferenz vorgestellt worden. Staatssekretär Jungkamp erklärte, dass es im Ministerium imponiert habe, „dass der Antrag als Ganztagsschule aufrechterhalten wurde, obwohl investive Mittel nicht mehr in Sicht waren“. Deshalb freue er sich, dass die Ganztagsangebote von 85 Prozent der Berg-Grundschüler genutzt werden. Als die Mittel über das Konjunkturpaket in Sicht waren, lag das Konzept zur Berg-Grundschule als eines der ersten auf dem Ministeriums tisch. Daran erinnerte gestern der Stadtverordnetenvorsitzende Lutz Kilian (SPD), der mit Kerstin Stahl, Fachbereichsleiterin Bauen und Erhalten, die notwenigen Schritte einleitete. Christina Freudenberg-Klaus, Rektorin der Berg-Grundschule, freute sich, dass „unser Atem so lange angehalten hat“. Für das große persönliche Engagement dankte sie insbesondere Bürgermeister Broszinski, dem Stadtverordnetenvorsitzenden Lutz Kilian und dem Vorsitzenden der Schulkonferenz Torsten Drescher. Mit den neuen Räumen könne man die flexible Eingangsphase – an der Berg-Grundschule wird nur noch in Flexklassen eingeschult – weiter ausbauen. „Und wir freuen uns auf die Aula“, versicherte sie. Lausitzer Rundschau, leh
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