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 2009.10.17 Notfallrettungsuebung

Notfallrettungsübung auf Güterbahnhof Doberlug-Kirchhain!

Am 17.10.2009 gegen 9.00 Uhr wurden die Kameraden der FF Kirchhain zu einem Unfall auf dem oberen Bahnhof gerufen. Laut Meldung der Leitstelle Lausitz waren ein PKW und eine Bauzug der DB-AG, bestehend aus einer E-Lok, einem Personenwagen und einem Kesselwagen mit unbekannter Flüssigkeit, auf dem Bahnübergang hinter der Baufirma Eichstädt, zusammengeprallt. Insgesamt wurden bei dem Aufprall 8 Personen verletzt, der Kesselwagen wurde beschädigt, es läuft eine Flüssigkeit aus. Bei Eintreffen an der Einsatzstelle wurde den Kameraden schnell klar, das es sich um eine Übung handelt. Kamerad Haberkern von der FF Kirchhain übernahm die Einsatzleitung und orderte über die Leitstelle weitere erforderliche Kräfte und Mittel nach. So wurden aus unsere Stadt die Feuerwehr Doberlug, Lugau, Hennersdorf, Frankena, Werenzhain, Dübrichen und Buchhain alarmiert. Desweiteren wurden die Feuerwehren aus Mühlberg, welche über Spezialtechnik zum Auffangen von gefährlichen Stoffen und Gütern verfügt, sowie die Feuerwehr Schönborn alarmiert. Die FF Schönborn besitzt ein Erkundungsfahrzeug, welches in der Lage ist, austretenden Gase und Dämpfe zu lokalisieren und zu bestimmen. Die FF Schönborn ist gleichzeitig Bestandteil der Stützpunktfeuerwehr Doberlug-Kirchhain/Amt Elsterland. Außerdem wurden die Kameraden des DRK Ortsvereins Doberlug-Kirchhain, sowie das THW Herzberg alarmiert. Das THW Herzberg verfügt über umf angreiche Beleuchtungs- und Bergetechnik zum Heben von schweren Lasten. Aber nicht nur die Feuerwehr wollte an diesem Tag üben. Auch die DB-AG nutzte die Gelegenheit und probte den hoffentlich nie auftretenden Ernstfall. Beobachtet wurde das ganze von Fachleuten der DB-AG und der Feuerwehr. So waren z.B. der Kreisbrandmeister des Elbe-Elster Kreises mit seinen beiden Stellvertretern, der Amtsbrandmeister des Amtes Elsterland, sowie der stellv. Stadtbrandmeister der Stadt Doberlug-Kirchhain als Beobachter anwesend. Aber auch Kommunalpolitiker, wie der Bürgermeister und der Vorsitzende der Stadtverordnete nversammlung und Mitarbeiter der Stadtverwaltung waren vor Ort und machten sich ein Bild über die Leistungsfähigkeit der Einsatzkräfte. Eine detaillierte Auswertung der Übung wird in den nächsten Wochen erfolgen. Es kann aber schon resümiert werden, das auf beiden Seiten Fehler zu Tage getreten sind, die eine solche Übung jederzeit wieder rechtfertigen. Denn schließlich ist es Sinn und Zweck von Übungen herauszufinden, an welcher Stelle es “klemmt”. Das Vorbereitungsteam der Übung , welches aus dem Stellv. Kreisbrandmeister Kam. Große, dem Herrn Stahn von der DB-AG, und dem stellv. Stadtbrandmeister der Stadt Doberlug-Kirchhain bestand , bedankt sich bei allen Kameradinnen und Kameraden, welche an der Übung teilgenommen haben. Ein Dank geht an die Fa. Autoverwertung Schulze aus Doberlug-Kirchhain, welche uns ein Auto zur Verfügung gestellt hat, sowie an die Baufirma Eichstädt, wo wir Teile des Parkplatzes nutzen durften. Und zu guter letzt ein Dank an den Verpflegungszug der Feuerwehr Hennersdorf, welche allen Beteiligten nach der Übung einen kleinen Imbiss und warme Getränke bereitete. Lutz Grünberg stellv. Stadtbrandmeister
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