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 2009.11.11 Pfannkuchen

„Parteien müssen für die Wahlbeteiligung am 10.1. kräftig

die Werbetrommel rühren!“ Jeweils 101 duftende Pfannkuchen hat der SPD-Kandidat für die Landratswahl, Lutz Kilian, zum Karnevalsauftakt am Mittwoch auf den Wochenmärkten in Falkenberg und Finsterwalde verteilt. Die „krumme Anzahl“ der leckeren Teigkugeln war bei der gelungenen Aktion als symbolische Erinnerung an den Wahltermin Anfang Januar gedacht. „Auf der Straße ist zu spüren, dass wir noch jede Menge Aufklärungsarbeit leisten müssen. Vielen ist gar nicht bewusst, dass der 10.1. ein ganz wichtiger Tag für unseren Landkreis ist“, sagt Lutz Kilian (47), der erster direkt gewählter EE-Landrat werden will. Als fliegender Pfannkuchen-Bote eroberte der diplomierte Versorgungstechniker und langjährige Unternehmer aus Doberlug-Kirchhain das Vertrauen der Bürger übrigens schon mal im Fluge. Ob des närrischen Datums zunächst noch zögernd kostend, stellte sich Biss für Biss heraus: Versprochen ist versprochen, in diesen Pfannkuchen sorgte ausschließlich rote Marmelade für den fruchtigen Kick. Das war nicht nur ganz nach dem Geschmack der Marktbesucher in der Eisenbahner- und später in der Sängerstadt. „Klasse, dass auch mal jemand an uns denkt“, freute sich eine Gemüsefrau, ehe sie sich genüsslich einen gezuckerten Happen genehmigte. Zufrieden, jede Menge Bürger zur Bedeutung der ersten direkten Landratswahl im Elbe-Elster-Kreis informiert zu haben, zeigte sich Kilian nach der ersten Markttour seines Wahlkampfes. Neben der Aktion „in eigener Sache“ sei es für alle demokratischen Parteien im Hinblick auf den 10. Januar von großer Bedeutung, kräftig die Werbetrommel für eine möglichst hohe Wahlbeteiligung zu rühren. So wird der neue Landrat laut Brandenburger Kommunalverfassung nicht nur mehr als die Hälfte der abgegebenen Stimmen auf sich vereinen müssen. Gültig ist die Wahl rechnerisch nur, wenn der Sieger auch 15 Prozent der etwa 98000 Wahlberechtigten des Kreises hinter sich bringen kann. Besonders im Falle einer Stichwahl am 24.1. droht dieses Quorum nach allen Erfahrungen aus anderen Bundesländern kein Selbstläufer zu werden. Würde die Wahlbeteiligung nicht ausreichen, fiele die Entscheidung wieder an den Kreistag zurück. Wie in Elbe-Elster wählen auch die Bürgerinnen und Bürger in den Kreisen Oberspreewald-Lausitz, Spree-Neiße, Barnim und Ostprignitz-Ruppin ihre Landräte am 10. Januar erstmals direkt.
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